1. Bundesliga

Kampf gegen den Abstieg geht weiter

Wechselbad der Gefühle in Grimma

 

Trotz einer wiederholt soliden Leistung im vierten Rennen der Triathlon Bundesliga stecken unsere Bundesliga-Jungs weiterhin im Abstiegskampf. Der Wettkampf im sächsischen Grimma stellte sich als Achterbahnfahrt der Gefühle dar. 

Am Tag vor dem Wettkampf musste Tomasz Marcinek, der in den ersten drei Rennen mit den besten Ergebnissen überzeugen konnte, krankheitsbedingt absagen. Kurz vor dem Rennen einen Ersatzstarter nach Sachsen zu bekommen zeigte sich als schwere Aufgabe. Am Ende sprang Hannes Wolpert für Marcinek ein. Er selbst hatte am Tag zuvor in Zittau noch die Deutschen Meisterschaften im Crosstriathlon bestritten. 

Die Strecke in Grimma sollte unserem Team mehr liegen. Ein harter Anstieg in jeder der vier Radrunden über fünf Kilometer sollte es einem großen Feld schwer machen, die starken Schwimmer einzuholen.

Neben Hannes ging es für Timo Hackenjos, Felix Bregenzer, Arne Leiss und Maurice Ehinlanwo auf die 750 Meter lange Schwimmstrecke in der Mulde. Timo kam erneut unter den ersten Athleten aus dem Wasser und ging unter anderem mit dem späteren Sieger Justus Nieschlag vom EJOT Team aus Buschütten auf die Radstrecke.

Hannes, Maurice und Arne kamen in die erste größere Radgruppe. Die Vorhersage des schweren Radkurses erfüllte sich für Timo. Er Konnte einer Attacke von Nieschlag nicht folgen, dann es für ihn in der ersten kleinen Gruppe in die zweite Wechselzone. Das Wechselbad der Gefühle sollte allerdings auch auf der Radstrecke Bestand haben. Zweimal verhakte sich Hannes mit einem Konkurrenten, blieb aber trotz den Stürzen unverletzt und konnte das Rennen fortsetzen. Während Arne die Gruppe halten konnte, wurde Maurice auf der Radstrecke nach hinten durchgereicht. 

Die Laufstrecke über vier mal 1,25 Kilometer in der Innenstadt bildete den Schauplatz für den Kampf um die Sekunden. Da am Ende für die Teamwertung jede einzelne Platzziffer zum Gesamtergebnis beiträgt kam es hier, wie auch schon in den Rennen zuvor zu einem Ausscheidungslaufen am Limit der jeweiligen Leistungsgrenze. Motiviert von der guten Ausgangslage zeigte Timo seine stärkste Laufleistung der Saison. Nach 15 Minuten und 54 Sekunden über die fünf Kilometer kam er als 21. ins Ziel. Vor ihm platziert waren viele deutsche und internationale Spitzenathleten.

 

 Arne (51.), Hannes (56.) und Felix (59.) komplettierten das Neckarsulmer Ergebnis. Für Maurice sprang der 62. Rang unter 80 Athleten heraus. 

 Der Blick auf die Tabelle in der Teamwertung brachte beim ersten Hinsehen keine Überraschung: Buschütten siegte und dürfte damit so gut wie sicher seine Meisterschaft des vergangenen Jahres wiederholen.

Für die Neckarsulmer Sport-Union bedeutete der 13. von 16 Plätzen eigentlich eine erneut solide Leistung, doch der zweite Blick führte zu einer leichten Ernüchterung. Die Teams aus Mitteldeutschland und Bonn (beide in der Tabelle zuvor hinter den Neckarsulmern) brachten es in Grimma zu einer deutlichen Leistungssteigerung.

Das bedeutet für das abschließende Rennen auf Rügen (10. September) noch einmal Spannung in Hinblick auf den Klassenerhalt. Die letzten beiden Teams müssen den Gang in die 2. Bundesliga antreten. Wir haben als 14. nun einen Zähler Rückstand auf Bonn und zwei Vorsprung auf Mitteldeutschland. Markus Weber hofft für das Rennen in Rügen auf den Einsatz von Tomasz Marcinek. Sollten er und Timo ihre Leistung dort abrufen können, dann dürfte der 14. Tabellenplatz gegenüber dem Team aus Mitteldeutschland verteidigt  werden. 

 

=> Bericht der DTU

 

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