1. Bundesliga

Bundesliga Debüt im Kraichgau bestanden

 

von Thomas Fleischmann

 

Feuertaufe bestanden und Minimalziel erreicht. So könnte man die Bundesligapremiere der NSU Triathleten umschreiben. Mit Platz 14 erreichte das Neckarsulmer Team den ersten Nichtabstiegsplatz und konnte um einige Erfahrungen reicher den Heimweg antreten.

 

 

 

 

Gewonnen wurde das Rennen vom Ejot Team Buschhütten mit ihren Top Startern Richard Murray, Jonathan Zipf und Lasse Lürs. Das Podest belegten Richard Murray mit dem Tagessieg, Felix Duchampt mit Platz zwei und Ian Manthey mit Platz drei. Die NSU Starter belegten folgende Platzierungen: Timo Hackenjos (38), Tomasz Marcinek (40), Felix Bregenzer (50), Dominik Sowieja (66), William Fanet (70). 

 

 

Bei bestem Triathlon-Wetter in Ubstadt-Weiher am Hardtsee (25° Grad und Sonne) schmissen sich die fünf NSU Triathleten, aber auch der Olympiavierte Richard Murray, hochmotiviert in den ersten Wettkampf der Bundesligasaison 2017.

Der Start der Männer erfolgte zur Prime-Time um 20:15 Uhr. Dominik Sowieja ersetzte kurzfristig Robin Siegel. In der Bundesliga herrscht ein extrem hohes Schwimmniveau, es findet ein Hauen und ein Stechen statt; es geht um jeden Platz, um ja eine gute Radgruppe zu erwischen. Zur Freude aller NSU Fans stieg Timo Hackenjos nach 750 Metern und einer Zeit von 8 Minuten 51 Sekunden als erster aus dem Wasser. Tomasz und Felix folgten im guten Mittelfeld und William Anfang des letzten Drittels.

 

 

 

Leider erhielt Dominik beim Start einen Schlag auf das rechte Auge und verlor fast das Bewusstsein. Er kämpfte sich aber ohne Orientierung durch, um seine Kameraden nicht im Stich zu lassen, und stieg als letzter aus den Fluten.

Im Gegensatz zum letzten Jahr bildeten sich viele kleine Radgruppen. Das Radfahren ging über 4 mal 5 Kilometer. Timo befand sich in einer zwölfköpfigen Spitzengruppen, dahinter eine große Verfolgergruppe ohne NSU Beteiligung, die das große Loch bis auf 12 Sekunden zu fuhren. In der nächsten Gruppe dann Tomasz und Felix, dahinter William und in der letzten Gruppe Dominik.

Fast zeitgleich gingen 35 Athleten auf die 4 mal 1,25 Kilometer lange Laufstrecke direkt am See. Es war ein Spektakel für 2000 anwesenden Zuschauer und ein Ausscheidungslauf bei einer Zeit um die 15 Minuten.

 

 

 

Um sich das Niveau einmal vor Augen zu führen: Richard Murray lief 14 Minuten 13 Sekunden auf die abschließenden fünf Kilometer, Timo „nur“ (ironisch) 16 Minuten 44 Sekunden. Das macht dann in der Endabrechnung fast 40 Plätze aus. Dominik lief an diesem Tag das Niveau der Besten mit (15 Minuten), leider mit dem Schwimmhandicap einer Runde Rückstand.

 

Sportliches Fazit: Platz 14 von 16 Teams, Platzziffer 194, zu Platz 12 (Platzziffer192) fehlten letztendlich winzige zwei Plätze.

Das Fazit des Sportlichen Leiters Markus Weber fällt durchaus positiv aus: „Es war schade, dass Dominik zu Beginn des Schwimmens einen Schlag abbekam. Wenn man sieht, dass zwei Platzziffern auf Platz zwölf fehlen, dann wäre das heute problemlos möglich gewesen. Dennoch haben wir den ersten Nichtabstiegsplatz erreicht und der Abstand nach hinten war riesig. Dies stimmt mich für den weiteren Saisonverlauf positiv. Zumal wir ja auch noch die Kaderathleten Arne Leiss und Maurice Ehinlanwo in der Hinterhand haben“.

 

Im Rennen der Damen siegte die Olympiateilnehmerin Laura Lindemann. Sie startet für das Team aus Potsdam. Die Teamwertung der Damen gewann das Stadtwerke Team aus Witten.

  

Das zweite Rennen der Bundesligaserie findet am 23. Juli in Münster statt.

Mehr in dieser Kategorie: Platz 12 aus 16 in Münster »

Log in

Konto erstellen