1. Bundesliga

1. Bundesliga

Platz 12 aus 16 in Münster

 

Platz 12 für Neckarsulmer Triathleten in Münster

 

Am vergangenen Sonntag fand in Münster (Nordrhein-Westfalen) der zweite Wettkampf in der 1. Triathlon Bundesliga statt. Für die Triathleten der Neckarsulmer Sport-Union war dies nach dem letztjährigen Aufstieg der zweite Start im Oberhaus des Triathlons. Wie schon vor gut einem Monat im Kraichgau ging das EJOT Team aus Buschütten als großer Favorit in das Rennen. Mit Richard Murray aus Südafrika (4. Platz Olympische Spiele 2016)  und Jonathan Zipf (einer der größten deutsche Nachwuchshoffnungen) führten Namenhafte Athleten das Bundesligafeld an. Die Neckarsulmer reisten mit Felix Bregenzer, Timo Hackenjos, Tomasz Marcinek, Maurice Ehinlanwo und Hannes Wolpert bereits am Vortag nach Münster.

Um 15:30 ging es auf die 750 Meter lange Schwimmstrecke. Kam Timo Hackenjos im Kraichgau noch als erster Athlet aus dem Wasser, war dies in Münster Linus Stimmel (8:01 Minuten) vom ROWE Triathlonteam vorbehalten. Zeitgleich kamen Timo und Hannes Wolpert (8:43 Minuten) auf den Positionen 15 und 16 aus dem Wasser. Zwischen dem siebten und dem 50. Rang lagen auf der Schwimmstrecke gerade einmal 30 Sekunden. Auf dem Rad bildete sich somit schnell eine sehr große Gruppe, die gemeinsam die 20 Kilometer in Angriff nahm. Mit dabei auch Maurice Ehinlanwo und Tomasz Marcinek die beide etwa zehn Sekunden nach Timo und Hannes aus dem Wasser kamen.

 

 

Auf dem Rad konnte sich eine drei Mann starke Gruppe um Henri Schoeman und Justus Nieschlag (beide Buschütten) sowie dem schnellste des Schwimmens Linus Stimmel, absetzen. Mit einem Rückstand von 40 Sekunden kam die große Radgruppe mit 44 Athleten in die Wechselzone. Timo, Tomasz, Hannes und Maurice konnten allesamt diese Gruppe halten. Felix Bregenzer zeigte in der deutlich kleineren dritten Gruppe eine starke Radleistung und leistete viel Führungsarbeit.

Auf der fünf Kilometer langen Laufstrecke kam es somit zum bereits erwarteten Ausscheidungslauf. Spannend zu sehen war, ob der laufschnellste Richard Murray noch zu den führenden drei Läufern auflaufen könnte. Für die Neckarsulmer ging es bei dieser Dichte an Athleten um jeden Platz, denn in der Bundesliga ergibt sich das Gesamtergebnis aus der Platzsumme der vier schnellsten Athleten eines Teams. Die schnellsten Beine des Tages hatte der deutsche Nationalkader-Athlet Justus Nieschlag (ebenfalls Buschütten). Mit einer Laufzeit von 14:29 Minuten setzte er sich fünf Sekunden vor seinem Begleiter auf der Radstrecke, Henri Schoeman, durch. Richard Murray lief auf dem dritten Rang in das Ziel. Das beste Ergebnis aus Neckarsulmer Sicht lieferte Tomasz Marcinek auf Rang 29. Er bewältigte die Laufstrecke in schnellen 15:30 Minuten. Timo Hackenjos (42.), Hannes Wolpert (55) und Felix Bregenzer (61) ergänzten das solide Ergebnis der Neckarsulmer. Maurice Ehinlanwo musste beim Laufen nach einem harten Wechsel der großen Radgruppe inklusive Körperkontakt leider aussteigen. Der Dominante Tagessieg ging an das Team aus Buschütten, die ihre fünf Athleten unter den ersten sechs Plätzen platzieren konnten. Für die Neckarsulmer Mannschaft stand am Ende der zwölfte Platz zu buche. Dies bedeutet einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt. Zwei der 16 Teams müssen am Ende der Saison aus der 1. Bundesliga zurück in die 2. Bundesliga.

Der sportliche Leiter Markus Weber war nach dem Rennen erleichtert: ˶Heut haben wir einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht."

Schon in zwei Wochen geht es zur dritten Station der 1. Triathlon Bundesliga. Am 6. August geht es in Tübingen um weitere Punkte. Die Neckarsulmer Triathleten würden sich dort über eine zahlreiche Unterstützung freuen. Der Wettkampf inmitten Tübingens Altstadt bietet dabei eine spektakuläre Kulisse um die schnellsten Triathleten Deutschlands und der Welt live zu erleben.(mbi)

Bundesliga Debüt im Kraichgau bestanden

 

von Thomas Fleischmann

 

Feuertaufe bestanden und Minimalziel erreicht. So könnte man die Bundesligapremiere der NSU Triathleten umschreiben. Mit Platz 14 erreichte das Neckarsulmer Team den ersten Nichtabstiegsplatz und konnte um einige Erfahrungen reicher den Heimweg antreten.

 

 

 

 

Gewonnen wurde das Rennen vom Ejot Team Buschhütten mit ihren Top Startern Richard Murray, Jonathan Zipf und Lasse Lürs. Das Podest belegten Richard Murray mit dem Tagessieg, Felix Duchampt mit Platz zwei und Ian Manthey mit Platz drei. Die NSU Starter belegten folgende Platzierungen: Timo Hackenjos (38), Tomasz Marcinek (40), Felix Bregenzer (50), Dominik Sowieja (66), William Fanet (70). 

 

 

Bei bestem Triathlon-Wetter in Ubstadt-Weiher am Hardtsee (25° Grad und Sonne) schmissen sich die fünf NSU Triathleten, aber auch der Olympiavierte Richard Murray, hochmotiviert in den ersten Wettkampf der Bundesligasaison 2017.

Der Start der Männer erfolgte zur Prime-Time um 20:15 Uhr. Dominik Sowieja ersetzte kurzfristig Robin Siegel. In der Bundesliga herrscht ein extrem hohes Schwimmniveau, es findet ein Hauen und ein Stechen statt; es geht um jeden Platz, um ja eine gute Radgruppe zu erwischen. Zur Freude aller NSU Fans stieg Timo Hackenjos nach 750 Metern und einer Zeit von 8 Minuten 51 Sekunden als erster aus dem Wasser. Tomasz und Felix folgten im guten Mittelfeld und William Anfang des letzten Drittels.

 

 

 

Leider erhielt Dominik beim Start einen Schlag auf das rechte Auge und verlor fast das Bewusstsein. Er kämpfte sich aber ohne Orientierung durch, um seine Kameraden nicht im Stich zu lassen, und stieg als letzter aus den Fluten.

Im Gegensatz zum letzten Jahr bildeten sich viele kleine Radgruppen. Das Radfahren ging über 4 mal 5 Kilometer. Timo befand sich in einer zwölfköpfigen Spitzengruppen, dahinter eine große Verfolgergruppe ohne NSU Beteiligung, die das große Loch bis auf 12 Sekunden zu fuhren. In der nächsten Gruppe dann Tomasz und Felix, dahinter William und in der letzten Gruppe Dominik.

Fast zeitgleich gingen 35 Athleten auf die 4 mal 1,25 Kilometer lange Laufstrecke direkt am See. Es war ein Spektakel für 2000 anwesenden Zuschauer und ein Ausscheidungslauf bei einer Zeit um die 15 Minuten.

 

 

 

Um sich das Niveau einmal vor Augen zu führen: Richard Murray lief 14 Minuten 13 Sekunden auf die abschließenden fünf Kilometer, Timo „nur“ (ironisch) 16 Minuten 44 Sekunden. Das macht dann in der Endabrechnung fast 40 Plätze aus. Dominik lief an diesem Tag das Niveau der Besten mit (15 Minuten), leider mit dem Schwimmhandicap einer Runde Rückstand.

 

Sportliches Fazit: Platz 14 von 16 Teams, Platzziffer 194, zu Platz 12 (Platzziffer192) fehlten letztendlich winzige zwei Plätze.

Das Fazit des Sportlichen Leiters Markus Weber fällt durchaus positiv aus: „Es war schade, dass Dominik zu Beginn des Schwimmens einen Schlag abbekam. Wenn man sieht, dass zwei Platzziffern auf Platz zwölf fehlen, dann wäre das heute problemlos möglich gewesen. Dennoch haben wir den ersten Nichtabstiegsplatz erreicht und der Abstand nach hinten war riesig. Dies stimmt mich für den weiteren Saisonverlauf positiv. Zumal wir ja auch noch die Kaderathleten Arne Leiss und Maurice Ehinlanwo in der Hinterhand haben“.

 

Im Rennen der Damen siegte die Olympiateilnehmerin Laura Lindemann. Sie startet für das Team aus Potsdam. Die Teamwertung der Damen gewann das Stadtwerke Team aus Witten.

  

Das zweite Rennen der Bundesligaserie findet am 23. Juli in Münster statt.

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