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NSU Team bleibt erstklassig!

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NSU Triathleten bestätigen Bundesligatauglichkeit auf Rügen klar

von Thomas Fleischmann

Die NSU Triathleten starten auch 2018 in der 1. Bundesliga.

Diese frohe Kunde wurde aus Binz am frühen Samstagabend übermittelt. Mit Platz elf erreichten sie ihre beste Saisonleistung und ließen gleichzeitig die Konkurrenten um den Abstieg aus Bonn und Leipzig hinter sich. Letztendlich war der 13. Tabellenplatz klar verdient, da man in keinem der 5 Rennen je die Abstiegsränge belegte.

Neuer und alter Deutscher Meister bei den Damen und Herren wurden die Teams aus Buschhütten, die mit zahlreichen nationalen und internationalen Stars gespickt sind.

Das Rennen bei den Herren gewann überlegen Richard Murray, bei den Damen etwas überraschend Jolanda Annen vor den Buschhütten-Stars. Die NSU Starter erreichen folgende Platzierungen: Tomasz Marcinek (32.), Timo Hackenjos (39.), Arne Leiss (40.), Dominik Sowieja (58.) und Felix Bregenzer (59.)

 

 

Arne Leiss und Felix Bregenzer beim Check-In


 

Es ist Samstag Nachmittag. Die Anspannung steigt auch beim Autor dieses Berichts, hat er doch selber die NSU Athleten jahrelang betreut. Der Sportliche Leiter Markus Weber meinte im Vorfeld: „Die machen das“. Hoffentlich hat er Recht.

Dieses Mal wird das Rennen per Livestream“ übertragen. Kommentator ist der einzige dt. Weltmeister auf der Olympischen Distanz, Daniel Unger. Laptop booten, Netzwerkverbindung checken und an den Fernseher anschließen. Es ist angerichtet.

Die äußeren Bedingungen sind fordernd: 16 Grad Wassertemperatur, 18 Grad Außentemperatur und Wind gepaart mit zunehmendem Regen.

Das Rennen geht spektakulär los: Landstart an der Ostsee, enormes Tempo beim Anschwimmen und zwei hellblaue Badekappen ganz vorne. Timo geht als erster aus dem Wasser und Arne ist elfter. Doch dann die Ernüchterung: Kein NSU Athlet in der ersten Radgruppe. Die werden doch nicht gestürzt sein? Später stellt sich heraus, dass Timo beim Aufsteigen abgerutscht ist und Arne nicht optimal gewechselt hat. Dann aber etwas Beruhigung. Tomasz, Timo und Arne sind in der zweiten Radgruppe, dahinter Felix und dann Dominik. An dieser Zuordnung und den Gruppen wird sich das ganze Radrennen nichts ändern. Die 4 Radrunden sind technisch anspruchsvoll. Gespickt mit einem giftigen Elfprozenter und vielen Kurven und Kopfsteinpflaster. Gegen Ende nimmt der Regen etwas zu, aber es gibt, Gott sei Dank, keine Stürze.


Nach dem zweiten Wechsel und dem Anlaufen lässt Richard Murray keinen Zweifel aufkommen; er wird dieses Rennen dominieren. Es ist eben
diese Qualitäteines Weltklasseathleten, der es trotz 35. Schwimmzeit schafft, in die erste Radgruppe zu kommen. Nun das bange Schauen auf die NSUler. Wo sind sie, wie liegen sie? Es wird schnell klar, dass Tomasz, Timo und Arne im Mittelfeld liegen und auch nicht „durchgereicht“ werden. Gerade Timo hat sich hier stark verbessert. Dominik und Felix liegen Anfang letztes Drittel. Das sollte und MUSS langen, bin ich mir irgendwann ganz sicher.

Zieleinlauf mit Liveinterviews, Herz was begehrst du mehr. Nach der Übermittlung der Ergebnislisten ist klar: Neckarsulm hat weiterhin drei Erstbundesligisten, nämlich Rugby, Handball und Triathlon. Die Abschlussparty kann beginnen.
Aus BaWü-Sicht der Männer bleibt zu konstatieren, dass Mengen die erste Kraft im Lande ist. Die Süßener haben etwas an Schlagkraft verloren und Göppingen war chancenlos auf den Klassenerhalt. Bei den Frauen schwächelten die Mengener Damen unerwartet schwer und konnten ganz knapp den Abstieg verhindern.


 

 


 

Was bleibt als Fazit dieser Triathlonsaison 2017. In Baden-Württemberg ist man die führende Kraft mit Mengen. In der Bundesliga hat man klar bestanden. Aber die 1. Bundesliga ist eine Hausnummer. Will man in Zukunft weiter vorne in der Tabelle mitmischen, dann kommt man um den Aufbau einer jungen Truppe mit Landeskaderathleten, die ihr Leben dem Triathlonsport verschrieben haben, nicht umhin.

Dass sich aber diese kleine Abteilung der Sport-Union zu einer der führenden Triathlonkräfte in Deutschland entwickelt hat, ist weiterhin als eine großartige, nicht erwartete und geplante, Leistung zu bewerten. 

 

Bergfest der Triathlon-Landesliga

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Neckarsulmer Triathleten erkämpfen in der Landesliga die Plätze Vier und Zwei. 

 

Über die Olympische Distanz (1500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, zehn Kilometer Laufen) ging es bei bestem Wettkampfwetter in Erbach bei Ulm um wichtige Punkte in der Landesliga des Baden-Württembergischen Triathlonverbandes. Die Hitze der vergangenen Woche war abgeklungen und auch die Sonne blickte nur vereinzelt durch die Wolken. Ein Wetter, das wie optimal geschaffen für ein schnelles Rennen schien.

 

Das KÄMPF Umweltservice Team Neckarsulm erwischte in der 1. Landesliga jedoch keinen perfekten Tag.

 

 

 

Am besten lief es für Timo Hackenjos. Er bewältigte die Schwimmstrecke in unter 18 Minuten und konnte somit die gesamte Konkurrenz um mehr als zwei Minuten distanzieren. Die gesamte hügelige Radstrecke alleine zu bewältigen kostetet einiges an Kraft. Diese konnten die Athleten in den dahinter fahrenden Gruppen von jeweils 10-20 Mann sparen. Nach 36 Minuten beim abschließenden Lauf bedeutete der sechste Rang in der Einzelwertung das beste Neckarsulmer Ergebnis.

 

Christian Stanger erreichte den zehnten, Philipp Nothof den 14. Rang. Pech war die Disqualifikation von Thomas Bosch. Sein Lenker vorschob sich auf der Radstrecke aufgrund einer nicht festgezogenen Schraube. Somit kam er mit der Platzziffer des letzten Athleten in die Wertung. Am Ende stand dadurch nur der vierte anstatt der zweite Gesamtrang zu buche.

 

Besser lief es in der 2. Landesliga für das Volksbank Heilbronn Team Neckarsulm. Dominik Sowieja und Moritz Bickel konnten sich durch eine gute Schwimmleistung in der 1. Radgruppe festsetzen.

 

Welche Hektik in einer zwölf Mann starken Gruppe bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von über 40 km/h herrscht zeigten zwei brenzlige Situationen, in denen die Neckarsulmer Athleten nur knapp einem Sturz entgehen konnten. Sowohl Dominik, als auch Moritz liefen beide im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Rennen sehr gut zu Ende.

 

Der Sieg in der Einzelwertung (Dominik) und der zehnte Rang (Moritz) wurden durch die guten Leistungen von Tristan Frölich (Rang 19) und Julian Kolatschek (Rang 23) abgerundet. Dies bedeutete den zweiten Rang in der Teamwertung.

 

 

 

Ein großes Lob gilt hierbei besonders den vielen Athleten der Neckarsulmer  Triathleten, welche in den vergangenen zwei Wochen bereits anstrengende Rennen über die Mitteldistanz (1,9-90-21) absolvierten. (mbi)

 

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